Ich erzähle niemandem etwas neues, wenn ich euch sage, dass das Jahr 2020 ganz anders verlief und auch immer noch verläuft, als wir alle es geplant und erwartet haben.
Im März entschlossen wir uns kurzfristig einen Spielkameraden für unseren Hund zu holen. In einer eher kurzfristigen Aktion fuhren wir an einem Freitag, da ich freitags früh Unterrichtsschluss hatte, nach Bayern zu einem Hobby-Züchter. Die Wahl war schnell getroffen, denn der Welpe, den wir ohnehin am süßesten fanden, da er sehr dunkel war, lief unserem Cubbi immer hinterher. Somit hatte sich der Welpe also seinen großen Bruder selbst ausgesucht. Charlie war in unser Leben getreten.
Die Rückfahrt dauerte gefühlt ewig und wir waren erst nachts wieder daheim. Wenige Tage später wurden die Schulen coronabedingt geschlossen, wodurch ich glücklicherweise viel Zeit mit dem kleinen verbringen konnte.
Ende Januar/Anfang Februar, so genau weiß ich es gar nicht mehr, planten wir einen letzten Familienurlaub in den Osterferien. Mein Neffe würde im Sommer die Schule beenden und eine Ausbildung beginnen. Wir wollten die letzte Chance also nutzen. Doch dann kam Corona und die Dänen schlossen etwa 2 vor unserem Urlaubsantritt die Grenzen. Der Urlaub war geplatzt. Das Leben war komplett auf den Kopf gestellt. Als die Grenzen im Sommer wieder geöffnet wurden, hatten wir mit mindestens 2 bzw. 4 Hunden, wenn meine Schwester mitkäme, schlechte Karten noch kurzfristig ein Ferienhaus mieten zu können, da natürlich alle schnell ein Haus buchten, um doch noch an die See zu kommen.
Wir verbrachten den Sommer also im Garten. Doch das Fernweh blieb und so beschlossen wir in den Herbstferien wenigstens eine Woche an die See zu fahren. Die Infektionszahlen stiegen im Herbst wieder rasant an und wir fürchteten, dass der Urlaub erneut platzen würde. Schlussendlich hatten wir aber Glück und konnten am 17.10. in Richtung Dänemark starten. Nur 5 Tage später beschloss die dänische Regierung die Grenzen zum 24.10. wieder zu schließen. Wir hatten also wirklich Glück!
Die Woche an der See war natürlich nicht so warm wie im Sommer, aber wir genossen die Zeit und entspannten. Natürlich war die Kamera auch wieder dabei, war es doch das erste Mal Meer für Charlie.
Da wir staubedingt allerdings erst recht spät dort ankamen, sind wir erst am zweiten Tag an den Strand gegangen.
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Cubbi freut sich endlich wieder am Meer zu sein.
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Charlie weiß gar nicht wo er ist und zieht mal wieder nach Leibeskräften.
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Was riecht denn hier so komisch?
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Gar nicht so übel hier.
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Aber irgendwie ist es so feucht!
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Verdammt, das ist ja nass!
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Kinder! Was stellt der sich an!
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Und wo ist mein Ball? Wir haben doch immer gespielt!
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Hast du den Ball gesehen?
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Kein Ball? Ihr spinnt wohl!
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Bisschen windig hier!
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Steife Brise - bist du noch da? Ich kann dich nicht mehr sehen!
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Wann auch immer wir wieder an die See kommen werden, wir freuen uns schon jetzt darauf. Dann hoffentlich wieder im Sommer, wenn die zwei auch ins Wasser können.
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