Sonntag, 3. November 2024

Dänemark Herbst 2024

Eigentlich wollte ich dieses Jahr nicht in den Urlaub fahren, da ich arbeitstechnisch wieder eingestiegen bin, und so eine Urlaubsfahrt ja auch anstrengend sein kann. Kurzfristig habe ich mich dann aber am Ende des Sommers entschieden doch eine Woche Auszeit zu nehmen. die letzte volle Oktoberwoche ging es dann wieder gen Norden in das Lieblingsurlaubsland. 

Und was soll ich sagen? Der Sommer war wettertechnisch eher durchwachsen, meine Erwartungen dementsprechend gering, aber man, war das warm! Außer am Ankunftstag gab es keinen Regen, fast nur Sonne! Traumhaft! Daher habe ich auch nur einmal die Kamera in die Hand genommen und ansonsten einfach die Ruhe und das Wetter genossen. Wahnsinn! Letztes Jahr waren wir Ende September/Anfang Oktober da und mussten schlussendlich wegen einer Ohrenentzündung 3 Tage vor Abreise zurückfahren, weil es einfach so kalt und die ganze Zeit windig war. Nun war es warm, zwar auch mal recht "pustig", aber ich war vorbereitet!

So ging es bei bestem Sonnenschein auf den Wanderweg in der Heide, der relativ an unser Ferienhaus grenzte. 

 

 






Mein Weg führte mich auch auf den "Berg" der Insel, um die wunderschöne Aussicht zu genießen. Die Regenfälle der letzten Wochen waren immer noch zu sehen. Himmlisch dieser weite Blick.






Das folgende Emblem ist auf einer Steinsäule auf dem Berg angebracht. Ich glaube, ich muss das dringend mal übersetzen lassen. Interessiert mich einfach.

Der Versuch den Wanderweg nach meinem Ausflug auf den Berg fortzusetzen wurde je von unpassierbaren Wegen beendet. Die Wege haben mich viel an die schwierigen letzten Jahre erinnert. Da steht man an einer Weggabelung und hat die Wahl zwischen absaufen und unbekannte Umwege.

Oftmals ging es auch unbequeme Wege bergauf. Anstrengende Wege. Und dahinter war direkt der nächste Scheiß! (Die große Pfütze hinter diesem Anstieg kann man leider in der Mitte nur an dem hellen Fleck erahnen.)

Manchmal geht es auch bergab, aber auch hier kann es Stolperfallen geben. Und manchmal gibt es auch zwei parallele Wege: Einen harten und einen sehr weichen, in dem man Sand in die Schuhe bekommt.

Und dann geht es wieder bergan und es wird anstrengend. Das sind die Wege des Lebens. Sie sind für alle unterschiedlich. Manchmal gehen wir Teilstrecken nicht allein. Und dafür sollten wir alle dankbar sein. Ich bin unendlich dankbar für meine Weggefährten der letzten Jahre. Für die Menschen in meinem Leben, denen man so wichtig ist, dass die Frage "Wie geht es dir?" tatsächlich ernst gemeint ist. Auch wenn die Strecke zwischen ihnen und mir auch mal einige 100 Kilometer beträgt. Danke!




Manchmal schafft die Sonne ganz faszinierende Akzente wie hier. Alles ringsherum war bereits gelb oder braun, aber dieser kleine Zweig war grün. Genau auf ihn fiel das Licht! Man sollte das Licht immer akzeptieren!